Texte der Weltliteratur von der Antike bis zur Gegenwart

Liebe Leserinnen und Leser, herzlich Willkommen auf der ›Fischer Klassik‹-Seite!

Hier finden Sie alle Informationen zur Reihe, zu Neuerscheinungen, unser beliebtes ›Fischer Klassik‹-Gewinnspiel sowie die Vorschau auf kommende Bücher. Viel Vergnügen!



Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende
Alfred Döblin - Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende

Alfred Döblins letzter großer Roman – erstmals in der ursprünglichen Fassung

Der englische Soldat Edward Allison kehrt traumatisiert aus dem Zweiten Weltkrieg in sein Elternhaus zurück. Er fragt nach der Schuld am Krieg und löst damit einen Reigen von Erzählungen aus, die ganz unterschiedliche Facetten von Schuld beleuchten, vor allem auch innerhalb der eigenen Familie. Ein Meisterwerk der Erzählkunst, neu ediert auf der Grundlage des ursprünglichen Typoskripts.

Herausgegeben von Christina Althen und Steffan Davies



Sämtliche Gedichte
Else Lasker-Schüler - Sämtliche Gedichte

Else Lasker-Schüler gilt heute als die wichtigste Lyrikerin des Expressionismus. Karl Kraus sah in ihr 1910 die »stärkste und unwegsamste lyrische Erscheinung des modernen Deutschlands«. Dass Gottfried Benn sie 1952 »die größte Dichterin, die Deutschland je hatte« nannte, erhob sie in den literarischen Adelsstand. Ihre Gedichte sind von einer Kraft und Tiefe, die noch immer berühren wie auch herausfordern.

Mit einem ausführlichen Nachwort von Uljana Wolf.



Zweite Geburt
Boris Pasternak - Zweite Geburt

Boris Pasternak versuchte die Widersprüche seiner Zeit in seinen Gedichten aufzunehmen. Und doch erschien er vielen selbst wie der lebende Widerspruch: Er stand als einer der ersten neben dem toten Majakowski, erhielt nächtliche Anrufe von Stalin, den er wenig später im ›Doktor Shiwago‹ zur Rechenschaft zog.

Der zweite Band der von Christine Fischer edierten Werkausgabe zeigt Pasternaks Jahre der Entscheidung 1923-1943: Nachdem er - wie er in dem autobiographischen ›Schutzbrief‹ schildert - weder in der Musik, noch in der Philosophie seine Berufung findet, setzt er alles auf die Dichtung und eine Prosa, die zur Schwester seiner Poesie wird. Zwei Rätsel und ein Leben.



Bahnhofskonzert
Ossip Mandelstam - Bahnhofskonzert

Zum 125.Geburtstag von Ossip Mandelstam am 15. Januar 2016

Lange Zeit verschloss das »Jahrhundert der Wölfe« den Zugang zu Ossip Mandelstam. Sein Werk, ein Meilenstein der Weltliteratur, blieb in Russland bis in die 80er Jahre verboten. Für den deutschsprachigen Leser machte es Ralph Dutli mit seiner zehnbändigen Ausgabe im Ammann Verlag auf mustergültige Weise zugänglich. Mit viel gelobten Übersetzungen, präzisen und ausführlichen Kommentaren und glänzenden Nachworten erschloss er uns einen bis dahin Unbekannten. In diesem Band zieht Ralph Dutli eine Summe seiner Arbeit: Entstanden ist ein lebendiges Porträt Ossip Mandelstams aus Gedichten, Geschichten, Essays und Erinnerungen: der Gesang des »modernen Orpheus« (Joseph Brodsky). Eine Einladung zum Staunen.

»Ossip ist ein Schrank voller Überraschungen.«
Anna Achmatowa



Mrs Dalloway
Virginia Woolf - Mrs Dalloway

Mit seinen kühnen Sprüngen in die Bewusstseinsströme der Protagonisten zählt ›Mrs Dalloway‹ längst zu den Klassikern der Moderne. Ob erotische Phantasien beim Einkauf in der Stadt, ob Todesängste oder die Erinnerung an alte Träume – was den Roman so einzigartig macht, ist Virginia Woolfs wacher Sinn für die Brüchigkeit unserer Existenz.

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.

Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.



Ich grase meine Gehirnwiese ab
Paul Valéry - Ich grase meine Gehirnwiese ab

»Vor fünf aufgestanden – um acht scheint es mir, dass ich schon einen ganzen Tag geistig gelebt, somit das Recht erworben habe, bis zum Abend dumm zu sein.«

Paul Valérys berühmte Cahiers, seine »Denkhefte«, wurden fast täglich und über ein halbes Jahrhundert lang mit Notizen gefüllt und erst 1945 nach seinem Tod veröffentlicht.
Sie sind ein einzigartiges Denklaboratorium des modernen Menschen und ein Paradebeispiel lebensphilosophischer Selbsttherapie.



Venus im Pelz
Leopold von Sacher-Masoch - Venus im Pelz

»Fürchten Sie, daß ich auf den Geschmack komme!«
Wanda von Dunajew lehnt den Heiratsantrag Severin von Kusiemskis ab, schlägt aber eine einjährige Probezeit vor: Während dieser Zeit wird er, so wird es vertraglich geregelt, ihr Sklave sein. Sexuelle Phantasien der Unterwerfung binden ihn an seine »Venus«. Er leidet, und er liebt.
Namhafte Autoren wie Victor Hugo und Hendrik Ibsen bewunderten Sacher-Masoch seinerzeit. Der Begriff des Masochismus entstand nach seiner Novelle. Gemeinsam mit der Definition des Sadismus nach dem literarischen Werk de Sades hat die Psychologie hier zwei Begrifflichkeiten geprägt, die auf die Namen und einschlägigen erotischen Erzählungen der beiden Autoren zurückgehen.

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.

Mit Daten zu Leben und Werk.



Wie man unsere Namen schreibt
Chinua Achebe - Wie man unsere Namen schreibt

Chinua Achebe - seine Essays zum ersten Mal auf Deutsch
›Mein Vater und ich‹, ›Meine Töchter‹ - in 17 persönlichen, polemischen und politischen Essays betrachtet Chinua Achebe den Bogen seines Lebens. Kein Autor hat die Signatur, mit der ihn Afrika prägte, so deutlich beschrieben, analysiert und um seine Anerkennung gekämpft wie Achebe. In dem zum ersten Mal auf Deutsch vorliegenden Band erzählt er von seiner Kindheit, seiner Herkunft und seinem Erbe: von dem Kind in Nigeria bis zu dem Verkehrsunfall, der ihn über zwanzig Jahre an den Rollstuhl fesselte.
»Ohne das Werk von Chinua Achebe wäre die afrikanische Literatur überhaupt nicht vorstellbar. Seine Leidenschaft, sein scharfer Geist, seine glasklare Prosa sind unübertrefflich.«
Toni Morrison



Briefe an Felice Bauer
Franz Kafka - Briefe an Felice Bauer

Die Briefe Franz Kafkas an seine Verlobte Felice Bauer zählen zu den persönlichsten Dokumenten dieses Autors. Die Neuedition basiert auf der Kritischen Ausgabe sämtlicher Briefe Kafkas.

Am 13. August 1912 lernte Franz Kafka im Haus seines Freundes Max Brod die Berliner Stenotypistin Felice Bauer kennen. Wenige Wochen später setzt ein reger Briefverkehr zwischen Prag und Berlin ein, der im Briefwerk Kafkas seinesgleichen sucht. Ihre Gegenbriefe sind nicht überliefert, aber über 500 Briefe und Postkarten Kafkas an Felice Bauer, die von einem anfänglich zögerlichen, sich dann aber rasch intensivierenden Austausch zwischen den beiden Liebenden zeugen, von ihrem Ringen um eine gemeinsame Zukunft, vom Scheitern der ersten und der erneuten Verlobung und dem endgültigen Abbruch der Beziehung Ende 1917.
Im Rahmen der Kritischen Ausgabe Franz Kafkas sind diese Briefe von Hans-Gerd Koch neu ediert und erstmals ausführlich kommentiert worden. In dieser Fassung erscheinen sie nun zum ersten Mal als eigenständige Edition.



Sie schrieben mir oder was aus meinem Poesiealbum wurde
Brigitte B. Fischer - Sie schrieben mir oder was aus meinem Poesiealbum wurde

Eine Biographie und Verlagsgeschichte in Briefen

Brigitte Fischer wurde 1905 als Tochter des Verlegerehepaars Hedwig und Samuel Fischer in Berlin geboren. In ihrem Elternhaus verkehrten die einflussreichsten Autoren jener Zeit, darunter Gerhart Hauptmann, Arthur Schnitzler, Rainer Maria Rilke, Thomas Mann. Zu ihrem neunten Geburtstag bekam Brigitte »Tutti« Fischer ihr erstes Poesiealbum geschenkt, die Autoren schrieben hinein. 1934 übernahm sie zusammen mit ihrem Ehemann Gottfried Bermann Fischer die Leitung des elterlichen Verlags. Es folgten Jahre des Exils, die Rückkehr nach Deutschland 1948. Während all der Zeit stand sie in brieflichem Kontakt mit den befreundeten Autoren. Dieses Buch versammelt persönliche Erinnerungen, Fotos und Briefe, mit denen Brigitte B. Fischer ihre Lebensgeschichte und die bewegte Geschichte des S. Fischer Verlags bis in die sechziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts erzählt.



Bestseller & Neuerscheinungen

Neuerscheinungen

  • Italo Calvino
»Der Weg nach San Giovanni und andere Geschichten«
  • Italo Calvino
»Ein General in der Bibliothek«
  • Philip K. Dick
»Ein kleines Trostpflaster für uns Temponauten«
  • Chinua Achebe
»Einer von uns«
  • Italo Calvino
»Gesammelter Sand«
  • Iwan Bunin
»Gespräch in der Nacht«
  • Philip K. Dick
»Irrgarten des Todes«
  • Joseph Conrad
»Lord Jim«
  • Philip K. Dick
»Nach der Bombe«
  • Rudyard Kipling
»Stalky & Co.«
  • Chinua Achebe
»Termitenhügel in der Savanne«

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